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Frühjahrsbörse 2017

Bald ist es soweit und die Frühjahrsbörse 2017 kann in Berg bei Neumarkt/Opfl. starten. Die Gastgeber familie Geißler haben alles vorbereitet und die Sammler können wieder an 2 Tagen ihrem Hobby dem Kugelschreiber sammeln und tauschen nachgehen.

Wer noch nicht angemeldet ist und vorbeikommen möchte sollte sich bei den Gastgebern anmelden.

Der Herr von 230 000 Kugelschreibern

Der Neumarkter Jens Geißler sammelt Werbe-Kulis. Die Frage nach dem Warum ist nicht einfach zu beantworten.
Von Wolfgang Endlein 17. April 2017

Neumarkt.Das Wohnhaus in einer Straße von Woffenbach macht einen ganz normalen Eindruck. Und auch der freundliche Herr, der auf das Klingeln die Haustür öffnet, erweckt nicht den Eindruck, einen, nun ja, etwas verschrobenen Charakter zu haben. Mit dieser Erwartung gehen aber wohl sehr viele in das Treffen mit Menschen, die ein derart ungewöhnliches Hobby wie Jens Geißler betreiben. Zumal, wenn es derartige Ausmaße annimmt.

Warum? Diese Frage hat Jens Geißler schon so oft gehört. Warum in aller Welt sammelt man Kugelschreiber? Um nicht zu sagen, Unmengen an Kulis. Rund 230 000 sind es, die der 53-Jährige geordnet in Kartons, Kisten, Regalen und Etuis im Keller seines Hauses in Woffenbach stehen hat. Nicht eingerechnet jene, von denen Geißler sagt: „Ich muss aber noch rund 20 000 einsortieren“.

Macht rund 250 000 Kugelschreiber aller Formen. Wobei Geißler durchaus wählerisch ist: Werbung muss darauf sein. Womit man wieder bei der Frage ist: Warum Kugelschreiber? Und warum nur solche mit Werbebotschaft? Das genau zu beantworten ist für Jens Geißler gar nicht so leicht. Es gibt für ihn offenbar viele Aspekte, die das Kugelschreibersammeln für ihn interessant machen.

Straßenbahn im Kugelschreiber

Es ist wohl eine Mischung aus der Ästhetik, die es in der unglaublichen bunten und vielseitigen Welt der Kulis gibt, dem Sammlertrieb im Menschen und die ganz persönliche Lust am Sortieren beim 53-Jährigen Neumarkter. „Es gibt so viele, so schöne Kugelschreiber“, sagt Geißler beim Blick auf einen Schwimm-Kuli, wie er die Untergattung unter vielen weiteren in seiner Sammlung nennt. California steht groß auf dem Kugelschreiber geschrieben. Im Schaft des Schreibgeräts gleitet in einer Flüssigkeit die berühmte Kabelstraßenbahn die Straßen San Franciscos hinab.

Es sind solche Details, die Geißler begeistern. Einer Begeisterung, der man sich nur schwer entziehen kann, wenn der 53-Jährige euphorisiert durch seinen Keller von Karton zu Karton, von Regal zu Regal eilt und sich bei ihm offenbar die Ideen überschlagen, welchen Kugelschreiber er unbedingt noch zeigen muss. Dann kommen Kugelschreiber aus dem Wahlkampf von diversen US-Präsidenten mit ausziehbarer Werbefahne zum Vorschein, Kulis in Form von Skistöcken, Werkzeugen und Tabletten, übergroße und winzige Kugelschreiber, richtiggehende Skulpturen, in denen ein Kuli integriert ist, aber auch der für den Laien unscheinbare „normale“ Kuli von der Bank ums Eck. Alles hat seinen Wert für Geißler, dem entsprechend die Antwort auf die Frage schwerfällt, ob er einen Liebling habe. Bei rund 250 000 Kulis ist das aber auch nicht verwunderlich.

Geißler spricht mit echter Begeisterung von seinem Hobby, zu dem er vor 20 Jahren durch einen Besuch auf einer Tauschbörse in Berlin gekommen ist. Doch bei aller Leidenschaft für sein Hobby kennt der 53-Jährige auch Grenzen. Großartig viel Geld für Einkäufe gibt er beispielsweise nicht aus. „Wenn ich im Ausland bin und einen Kuli sehe, der mir gefällt, dann zahle ich schon mal zwei, drei Dollar“, sagt er. Ansonsten profitiert er aber davon, dass er inzwischen als Sammler bekannt ist und „von der Bedeutungslosigkeit des Kugelschreibers für viele Menschen“, wie er sagt.

Tauschbörse in Berg

Regelmäßig bekomme er Pakete von Menschen, die um seine Leidenschaft wüssten, und ihm ihre überzähligen Kulis schickten. Aber auch bei den Machern von Werbemitteln sei er inzwischen so bekannt, dass er auf Messen eingeladen werde. So sammelt sich manch Kugelschreiber mehrfach bei Geißler. Ein ideales Tauschobjekt bei Treffen mit Gleichgesinnten, die wie Geißler beispielsweise im Club der Kugelschreibersammler organisiert sind.

Bei zwei Tauschbörsen im Jahr versammelt sich dann die „Weltelite“ der Kugelschreibersammler, um sich – auch gesellschaftlich – auszutauschen. Demnächst reisen die Mitglieder aus ganz Europa, insbesondere aber aus dem deutschen Sprachraum, Skandinavien und den Benelux-Ländern, nach Berg an. Im Lindenhof findet am 28. und 29. April die große Tauschbörse statt, zu der jeder Besucher eingeladen ist. Und vielleicht steckt sich dann ja der ein oder andere mit dem Kugelschreiber-Sammlertrieb an.

(aus MZ)

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Vorschau 2017

In wenigen Tagen (29.09/01.10.) treffen sich die Sammler zur Herbstbörse 2016 in Hattorf. Es sind alle Sammler eingeladen auch kurzfristig vorbeizuschauen, jedoch bitte möglichst vorher telefonisch ankündigen, damit auch ein Tauschplatz eingerichtet werden kann.

Das Jahr 2017 steht damit ja auch vor der Tür und die Termine stehen nun auch schon fest. Hier schon mal zum vor merken:

46. Tauschbörse

des Club der Kugelschreibersammler

am 28.04. und 29.04.2017

im

Gasthof-Hotel Lindenhof in Berg bei Neumarkt i.d. Opf.

Gastgeber:    Jens und Kerstin Geißler

47. Tauschbörse

anlässlich

25 Jahre

„Club der Kugelschreibersammler“

am 29.09. und 30.09.2017

im

Hotel Hohenzollern in Schleswig

Gastgeber:    Max und Annegret Scheer

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Herbstbörse 2016

An alle Interessenten zur Herbstbörse bitte den Anmeldetermin im Hotel für die Zimmerreservierungen nicht vergessen.

Ansonsten ist wie immer jeder gerne zur Börse willkommen, zum tauschen und schauen. Bei Teilnahme ohne Übernachtung bitte beim Gastgeber melden.

 

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Frühjahrsbörse steht vor der Tür

in wenigen Tagen findet die Frühjahrsbörse 2016 in Delmenhorst statt.

Wer noch mit tauschen möchte, sollte sich bitte umgehend beim Ausrichter der Börse, Detlef Meyer melden. Aktuelles zum Gastgeber auch im unteren Zeitungsartikel ersichtlich.

Es ist jeder herzlich willkommen zum tauschen oder auch mal über so viele Kulis zu staunen

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Brinkumer hat bereits rund 105000 Kugelschreiber gesammelt

Ein neuer Kuli – und Meyers Miene hellt sich auf

29.03.16

+ Bild Detlef

© Hapke

Kugelschreiber in Hülle und Fülle: Detlef Meyer in seinem Wintergarten.

Brinkum – Von Andreas Hapke. Für Detlef Meyer muss ein Kugelschreiber nicht schreiben können. Er muss nur anders aussehen als die Stifte, die er bereits hat. Eine andere Farbe oder eine andere Größe, ein neuer Aufdruck oder ein neues Design – und schon hellt sich die Mine Meyers auf.

Aber das wird schwerer, je größer die Sammlung des Brinkumers wird. Mit dem Kreiszeitungs-Kuli jedenfalls kann man bei ihm nicht punkten. Der befindet sich längst unter den rund 105000 Exemplaren, die Meyer im Laufe der Jahrzehnte angehäuft hat. Angefangen hat die Leidenschaft 1994 während seiner Zeit als Brummi-Fahrer beim Erichshofer Reifenhändler Meyer & Bolte. In ganz Norddeutschland war Meyer unterwegs und hat bei den Kunden die Kugelschreiber eingesackt. „Macht eure Schubladen zu, da kommt schon wieder der Meyer“, hieß es in den Büros der Firmen. Manche hätten ihn „Kugelschreiberklauer“ genannt, aber das wohl nur aus Spaß. Denn meistens hatte Meyer einige seiner doppelten Stifte zum Tauschen dabei.

Bild Wanne

Meyer und die Ausbeute eines Flohmarktbesuchs.

© Mediengruppe Kreiszeitung

Später tummelte er sich auch auf Messen, um seinem Hobby zu frönen. Von der Agri Technik 2013 in Hannover etwa hat Meyer mit tatkräftiger Unterstützung seiner Ehefrau rund 700 Kugelschreiber zusammengetragen, „davon konnte ich 421 gebrauchen“. Natürlich gestaltet sich das von Messe zu Messe schwieriger. Die Agri Technik 2015 brachte netto „nur“ noch 279 Kulis ein. Weiter als Hannover reicht der Radius des Sammlers aber nicht. Viel lieber besucht er „alles, was in der Region gerade so anfällt“, also Ausstellungen in Wüsting, Osterholz-Scharmbeck, Harpstedt und Tarmstedt. Bei der Brinkumer Gewerbeschau Mitte April dürfte Meyer auch wieder präsent sein.

Flohmärkte sind ihm ein weiterer Quell der Sammelfreude. Nach eigener Auskunft hat er erst kürzlich drei Wannen voller Stifte für 50 Euro auf einem Trödelmarkt in Oldenburg erstanden. Selbst beim Gang zum Arzt scheint nicht die Gesundheit, sondern die Aussicht auf einen neuen Schreiber im Mittelpunkt zu stehen. Das Internet hingegen komme für ihn nicht infrage. Was aber nicht heißt, dass der 67-Jährige über diese Schiene keine Kulis bezieht. „Das macht meine Tochter für mich.“

Nach und nach haben die Kugelschreiber den Wintergarten des Ehepaars erobert. „Anfangs habe ich sie mit Drähten an Wäscheleinen befestigt“, sagt Meyer. Inzwischen hängen die Stifte nicht nur von der Decke, sondern klemmen auch an ausgedienten Postkartenständern und umfunktionierten Kaninchenstalltüren. Es gibt sie als Flens-Flasche, Taschenlampe, Zuckertüte und Krawatte. Das kleinste Exemplar ist ein Patronenimitat, das größte ein gut 45 Zentimeter langer Jumbo-Pen. Seine „Best of Kulis“ stehen auf Regalen, darunter ein Stift mit einer Domina als Halterung.

Bild Domina

Eine Domina als Kugelschreiberhalter.

© Mediengruppe Kreiszeitung

Als die Kapazitäten im Wintergarten nicht mehr reichten, richtete Meyer zusätzlich ein Kabuff im Anbau des Eigenheims ein, das so genannte „Kuli-Haus“. Dort befinden sich rund 80 Kartons mit nach Herstellern oder Veranstaltungen sortierten Kugelschreibern. Meyer ist eines von 75 Mitgliedern (Stand Dezember 2015) des 1992 gegründeten „Clubs der Kugelschreibersammler“. Mit seinen aktuell 105000 Exemplaren – die unsortierten Wannen sind darin noch nicht enthalten – liegt er aber noch längst nicht an der Spitze der internen Vereinswertung. Da liefern sich das Ehepaar Gerda und Peter Kleyn aus den Niederlanden mit 395000 und der Däne Finn Sørensen mit 400000 Kugelschreibern ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

In jedem Jahr veranstaltet der Club eine internationale Kugelschreibertauschbörse, zuletzt in Berlin und Thüringen. Klar, dass der Verein zu jedem dieser Treffen einen eigenen Kugelschreiber unters Volk bringt; klar auch, dass er jedes Jahr anders aussieht, allein schon durch den aktuellen Veranstaltungsaufdruck. Den nächsten Stift gibt es am Freitag und Sonnabend, 29. und 30. April, im Hotel zur Riede in Delmenhorst. Dann geht bereits das 44. Treffen dieser Art über die Bühne. Mit Meyer und zehn seiner Kartons mit doppelten Kugelschreibern.

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 Tauschbörsen 2016 stehen fest

Nun stehen auch die Tauschbörsen für 2016 fest.

Im Frühjahr wird es in den hohen Norden nach Delmenhorst gehen. Detlef Meyer und seine Familie sind hier am letzten April-Wochennende Gastgeber der Börse, die im Hotel „Zur Riede stattfinden wird.

Zur Herbstbörse geht es in den Harz.  Am 30.09./01.10.2016 wird im Landgasthof Trüter in Hattorf am Harz die Börse stattfinden. Organisator und Ansprechpartner ist Andreas Hennig.

Näheres auch demnächst in der Ruprik: Börsen

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Die Herbstbörse 2015 steht an

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Alle interessierten Sammler sind zum tauschen und Schauen herzlichst eingeladen. Zum tauschen bitte vorher anmelden, damit ein Platz reserviert werden kann.

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bitte anmelden

hier nochmal der Hinweis an alle Mitglieder des Clubs und auch alle Tauschinteressierten, meldet Euch bitte schnellstmöglich beim Gastgeber der Frühjahrsbörse an.

Wer Übernachtungen braucht sollte beachten, dass die Reservierungszeit der Zimmer bald abläuft.

Alle die nur zur Börse kommen möchten bitte ebenfalls bei Klaus Hömke melden, damit er die Tauschplätze vorbereiten und absichern kann.

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Nunmehr stehen auch die Tauschbörsen für das kommende Jahr 2015 fest

Im Frühjahr geht es wieder in die Nähe von Berlin nach Grünheide. Gastgeber ist wieder Klaus Hömke.

Im Herbst zieht es die Sammler dann nach Suhl inThüringen, wo der Clubvorsitzende Andreas Hennig die Sammler begrüßen wird.

 

Nähere Informationen unter der Rubrik Börsen, die in den nächsten Wochen dann noch vervollständigt werden.

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An alle Mitglieder und interessierten Sammler hier nochmal der Hinweis, sich zur kommendenTauschbörse bitte rechtzeitig anmelden.

41. Tauschbörse am 03.10.2014 und 04.10.2014 in Bad Meinberg

Gastgeber: James und Ulrike Frost

 

 

Die 40. Tauschbörse wird von Manfred und Anne Weber ausgerichtet. Hier schon mal erste Infos dazu:

Freitag, den 25.04.14 und Samstag, den 26.04.2014
Ort: Hotel Busch & Busch

in 23795 Fahrenkrug bei Bad Segeberg
Tel. 04551 – 1415, Fax 04551 – 882110
www.BuschundBusch.de / info@Buschund Busch.de

 

Die nächste Tauschbörse findet im Oktober in Oybin statt.

39. Tauschbörse

am 04.10.2013 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

und 05.10.2013 von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

in Oybin

Gastgeber: Gabriele Poike

Ort:

Naturparkhotel „Haus Hubertus“

Hubertusweg 10

02797 Kurort Oybin

Tel.: 035844 7830   Fax.: 035844 78371

e-mail: info@naturparkhotel-oybin.de

 

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